LustfingeR ist einer der ältesten Punk- Rock Bands Deutschlands.
Im Oktober
1981
wurde LustfingeR in Lohhof
bei München gegründet.
Die ersten Jahre dienten
dem Erlernen der Instrumente und zum Formieren der Band. Als Basis für die Musik bevorzugen LustfingeR britisch, melodischen Punk und dreckigen Rock`n`Roll.
So entstand
1984
das erste LustfingeR-Album
„Harte Männer tanzen nicht“ mit der Besetzung: Michi Schirmeister (Ex-The Schrott) - Gesang, Tom „Foug“ Fock - Gitarre, Robert „Dutto“ Baier – Schlagzeug und Alfons Gossner - Baß.
1986
veröffentlichte LustfingeR
das Album „Last Tractor to Kreml“, das sogar in US-Radiostationen gute Einsätze hatte. Daraufhin wurde die Band zu einer 14-tägigen US-Clubtour eingeladen.
Kurz davor wurde Alfons
Gossner – Baß, von Ziggy Storbeck – Baß (Ex-ZSD) ersetzt. Diese Neuformierung, wurde später die erfolgreichste LustfingeR-Besetzung!
Es folgten Tourneen durch
Ungarn, Polen, DDR, Schweiz, Italien, BRD, Frankreich, Belgien, Holland und Österreich.
In den folgenden Jahren
spielten sie auch mit verschiedenen Bands auf Tour zusammen wie: Exploited, Abrassive Wheels, Ramones, Toy Dolls, Peter and the Test Tube Babies und The Pogues. Auf einigen Tourneen und Auftritte
bekam LustfingeR tatkräftige Unterstützung an der Gitarre von Chris Void (Melody Lee, Pearl for Pigs).
1989
kam das Album „Gassenhauer“
das kurz danach für einige Zeit ganz oben in den Indie-Charts stand. Ebenso die ausgekoppelten Singles „Abschied heißt auch Anfang“ und „Soviele Frauen“ platzierten sich weit oben in den
Indie-Charts.
1990
veröffentlichte LustfingeR
das von Wesley Plass und Mike „Spike“ Streefkerk produzierte Album „Alles im Griff“.
Mit diesem Album gelang
LustfingeR ein großer Schritt nach vorne! Das Album stieg in die Charts ein und zum Erstenmal hielt man ein Album in der Hand, daß sich qualitativ mit den professionellen Produktionen messen
konnte. Die Singleauskoppelungen „Bitte lieber Staatsanwalt“ und „Löwenmut“ wurden zu „Hits“. Das Album fand große Akzeptanz bei den Medien und brachte einen kräftigen Aufwind. Durch die ständig
steigende Medienpräsenz im TV, Radio, Printmedien wurden LustfingeR Bundes.- und Europa weit bekannt.
Die Tourneen wurden länger,
die Hallen größer und zum Erstenmal in dem bis dahin 9-jährigen bestehen, konnte LustfingeR von der Musik „überleben“.
Doch die viele Arbeit und
die anstrengende Zeit hinterließ Spuren und so mußte man sich leider Ende 1991 vom damaligen Sänger Michael Michi Schirmeister (Ex-The Schrott) trennen.
Im Jubiläumsjahr (10 Jahre
LustfingeR) erschien das Album „Keine Gnade für Jesse James“ das erneut von Wesley Plass und Mike „Spike“ Streefkerk produziert wurde. Den Gesangspart übernahm ab da an Tom „Foug“ Fock nach dem
man unter 50 Sängern keinen richtigen gefunden hatte. Durch diese Umstellung wurden 2 Jobs an der Gitarre frei. Für diese Jobs und weiteren Konzerte engagierte man „Werner Schultheis“ (Ex-Das
Leben) und Chris „Yps“ Limburg (Ex-Vice, Ex-Wet Paint) Durch dieses Album, daß noch mehr verkaufte als der Vorgänger „Alles im Griff“ schaffte LustfingeR den Sprung nach Japan.
In den Jahren
1993/94
machte LustfingeR eine
sogenannte künstlerische Pause.
Im Laufe dieser Zeit
formierte sich LustfingeR erneut um.
Mit Andrè Kaisler – Gitarre
und Harry Bischoff – Schlagzeug wurde LustfingeR neuer, frischer Wind eingehaucht!
Ende
1994
kam dann auch das erste
Lebenszeichen von LustfingeR und der neuen Besetzung in Form des Mini-Albums „Alles Lüge“.
„Alles Lüge“ kam so gut bei
den Fans und Medien an, daß man in Verbindung mit einer Clubtour durch die USA ein Video zum Titelsong in Las Vegas drehte.
Kurz danach verließ Ziggy
Storbeck – Baß (Ex-ZSD) ausgepowert und ausgebrannt die Band.
Diese Lücke würde durch
Holger Holgi Schulten – Baß geschlossen. Zusätzlich kam Roman Riondo Holler – Gitarre (Ex-ZSD) dazu.
Mit dieser, wahrscheinlich
spielerisch besten LustfingeR-Besetzung, verkroch man sich 1996 ins DownTown Studio in München und brachte im gleichen Jahr das sechste Album auf den Markt, mit dem Titel
„6“.
Mit neuer Besetzung und
neuem Album begab man sich wieder erfolgreich auf Tour und spielte auf vielen Festivals.
1998
wurde aber das erneute
Durchstarten von LustfingeR durch eine schwere OP an der Halswirbelsäule bei Tom „Foug“ Fock unterbrochen.
Fast 2 Jahre dauerte der
Genesungsprozeß und nur vereinzelt war es möglich, Konzerte zu spielen. In dieser Zeit gründeten und trieben die Mitglieder von LustfingeR ihre eigenen Band-Projekte an. Das Ergebnis daraus war,
daß die Jungs nach der Genesung von Tom „Foug“ Fock keine Zeit mehr für LustfingeR hatten, da ihre eigenen Projekte ihren vollen Einsatz verlangten. Somit spielte und gab man im
Sommer 2000 im Münchner Theatron vor 5.000 begeisterten Fans ein Abschiedskonzert für die Jungs: Holger Schulten (Baß), Andrè Kaisler
(Gitarre), Roman Holler (Gitarre) und Harry Bischof (Schlagzeug).
Kurz darauf begab sich Tom
„Foug“ Fock ins LIC TOC Studio zu seinem alten Freund Chris „Yps“ Limburg. Nach einem Gespräch, Ideenaustausch und abhören von neuem LustfingeR Songs, beschloß man zusammen das neue LustfingeR
Album „Eiszeit“ aufzunehmen und zu produzieren, daß im Mai 2002 erscheinen wird. In der Produktionsphase entstand vorab der Song „Grünwalder Stadion“, der als Aufruf zum Umbau für das alte
Stadion des TSV 1860 München im Herbst 2001 3.000 mal kostenlos beim Heimspiel TSV1860 – HSV an die Fans von 60zig verteilt
wurde.
Weiter wurde der Song
„Westpoint“ speziell für Aggressiv Noise produziert, die im Oktober 2001 den zweiten Münchner Punk-Sampler PUNK OVER MUNICH seit 1981 veröffentlichen.
Live und mit neuer Besetzung Tom „Foug“ Fock (Gesang), Chris „Yps“ Limburg (Gitarre), Roman „Riondo“ Holler (Gitarre), Hermann Bräuer (Baß) und Jürgen „Bam Bam“ Wiehler (Schlagzeug) meldete sich LustfingeR am 13. Okt. 2001 bereits eindrucksvoll im Kunstpark Ost / Colosseum bei den Fans zurück
2002
veröffentlichte LustfingeR
im Mai ihr neues Album „Eiszeit“.
Die Cover-Version des
NDW-Klassikers „EISBÄR“ wurde im Juni/Juli/August/September über 700 mal bundesweit im Radio eingesetzt. Selbst in den USA wurde der Titel im Radio gespielt.
Bei den darauf folgenden
Club-Konzerten wurde LustfingeR begeistert gefeiert.
Die
Konzertreihe 2002 endete am 26.12.02 auf dem Weihnachts-Pogo-Festival in Chemnitz vor 1.000 begeisterten Fans.
2003
LustfingeR tourt durch die
Clubs Deutschlands. LustfingeR spielen bundesweit auf Open Airs, unter anderem mit Reamonn, H-Blockx, Die Happy, Liquido.
Seit geraumer Zeit widmet
auch Sänger Tom „Messerfocke“ Fock sich anderen Projekten, und wird z.B. als Sänger für den Titelsong der RTLII-Serie „BEYBLADE“, oder „DETICTIV CONAN“ engagiert. Parallel gründet er mit Chris
„Yps“ Limburg die viel versprechende Band „LINDA LOVES LYCHEES“ und beginnt ein eigenes Projekt namens „F.O.C.K.“
Nach den Open Air Konzerten
spielt Messerfocke mehrere Konzerte mit „LINDA LOVES LYCHEES“ und die Industrie wird auf die Band aufmerksam. „LINDA LOVES LYCHEES“ erhalten einen Vorvertrag vom Verlag KICK in Köln. Nach
Studioaufnahmen und einigen viel umjubelnden Showcases wird man sich über die weitere Vorgehensweise nicht einig. Der Deal platzt und die Sängerin Linda zieht in die USA.
2004
Sänger und Gitarrist Tom
„Messerfocke“ Fock steigt bei der Band Michel und der Bergedorfer als Gitarrist ein, die in Hannover ansässig ist und vom EX-Leeren Versprechungen Sänger gegründet wurde. Hieraus entsteht eine CD
auf die Live Konzerte folgen. Zwischendurch, aber immer häufiger arbeitet „Messerfocke“ als Studiosänger.
Schon Anfang des Jahres
wird über ein mögliches Reunion Konzert gesprochen, dass man im Rahmen eines Münchner Punk-Festivals spielen Könnte. Doch dauerte es fast 10 Monate, bis alles geregelt war und man sich mit der
„Original-Besetzung“ Dutto, Ziggy, Michi, Foug (Messerfocke) im Übungsraum befand.
Am
4.12.2004
stieg die Sensation!
LustfingeR gibt ein Reunion Konzert nach 12 Jahren in „Originalbesetzung“! Der riesige Erfolg ließ Gespräche und Diskussionen folgen, über weitere Konzerte und eine neue CD.
2005
LustfingeR nimmt eine
Auszeit wegen einer möglichen Reunion und verschieben die neue CD Produktion und Live-Aktivitäten bis auf weiteres. Aggressive Noize bittet LustfingeR um einen musikalischen Beitrag in
„Originalbesetzung“ für ihre Sampler-Reihe „Punk in München“. Diese Gelegenheit greift Michi, Ziggy, Dutto und Foug „Messerfocke“ auf um im Oktober 2005 mit der Originalbesetzung den Titel
„Heilig“ aufzunehmen. Dies soll zugleich der Test sein, wie die Zusammenarbeit und das Spielen im Studio funktioniert. Die Aufnahmen laufen reibungslos, die Stimmung ist super und das Ergebnis
stark.
Doch nach 12 Monaten langer
Diskussionen, steht im Dezember 2005 fest, dass die privaten Verpflichtungen groß und die persönlichen Interessen nicht unter einen Hut zu bringen sind. Deshalb
wird es keine Reunion oder CD in der Originalbesetzung geben wird. Ebenso keine weiteren Konzerte.
2006
Nach dem im Dezember 2005
fest stand, dass es keine Reunion gibt, beginnt Messerfocke die geschriebenen Songs für das Reunion Album zu vervollständigen und begibt sich Ende März mit dem alten Haudegen Holger „Holgi“
Schulten und Drummer Jürgen „Bam Bam“ Wiehler ins Sky Studio in Taufkirchen, um die neue LustfingeR CD einzuspielen und zu produzieren. An den Reglern sitzt Bobby Altvater, der das Album auch
mischt und mastert. Im Juni wurden die Arbeiten an dem Album beendet. Die Reaktionen auf verschickte Hörproben an Fans und Journalisten waren mehr als überschwänglich! Das Album wird im
September 2006 erscheinen. Zu dem wird LustfingeR eine neue schlagkräftige Live-Besetzung präsentieren.
2007
Die CD „ACHTUNG HEILIG“
schlägt im Vorfeld schon hohe Wellen und hat die meisten Vorbestellungen aller vorherigen Produktionen von LustfingeR!
LustfingeR stellen „ACHTUNG
HEILIG“ live in deutschen Clubs vor und begeistern Land auf Land ab die Fans. Radio-Einsätze in ganz Deutschland, sowie regelmäßige Einsätze auf Radio Goethe in den USA. Touranfragen aus den USA
sowie Brasilien folgen. Zum Song „HEILIG“ wird ein amtliches MTV taugliches Video gedreht, dass es auf www.myspace.com/lustfinger zu sehen gibt.
Die Resonanz der
Printmedien ist groß und selbst das TV bringt Berichte über LustfingeR.
Die neue Live-Besetzung
überzeugt auf ganzer Linie und besteht aus:
Drums - Jürgen „Bam Bam“
Wiehler
Bass - Werner „Wenz“
Weninger
Gitarre - Stefan „Steff“
Sailer
Gitarre - Roland
Vencelj.
2008
Das Jahr 2008 steht voll im
Zeichen neuer Projekte, neuer CD, neues Video und vieler anderer Planungen für den Herbst 2008. Deshalb spielte man aus zeitlichen Gründen nur bis März vereinzelt Konzerte.
Danach begaben sich die
Mitglieder der LustfingeR-Band ins Studio, um dort für die Aufnahmen ihrer anderen Band zu beginnen.
Messerfocke wird diese Zeit
für die Vorbereitung der neuen LustfingeR-CD, neues Video, Konzerte im Herbst usw. nutzen.
Tom Foug - Sänger und Gittarist
BamBam Wiehler - Drums
LustfingeR